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Mein Weg zur Hundetrainerin

Meine berufliche Karriere begann ursprünglich mit einem BWL-Studium. Anschließend verbrachte ich ein Jahr im Büro und beschloss, meinen Traum als Hundetrainerin in Angriff zu nehmen, denn die nächsten 40 Jahre meines Lebens in einem Büro zu verbringen war nicht das, was mich langfristig glücklich gemacht hätte. Und so begann ich im Oktober 2018 mein Fernstudium bei der ATN zur Hundetrainerin. In diesem Studium erhielt ich wertvolle Skripte zur Theorie, welche ich im Heimstudium drucharbeitete. Dazu kamen dann an den Wochenenden Praxisseminare bei wechselnden Dozenten. Meine Praxisseminare absolvierte ich bewusst sowohl in Deutschland, als auch in der Schweiz, um möglichst viele verschiedene Trainer und deren Philosophie kennen lernen zu können. Nach gut 2 Jahren durfte ich dann im November 2020 meine Prüfung absolvieren und mich offiziell Hundetrainerin nennen.

Nun bin ich dabei, mich auf Assistenzhunde, also Hunde, die Menschen mit Einschränkungen im Alltag unterstützen, zu spezialisieren. Dies ist ein Herzensprojekt von mir, da mich die starke Bindung, die diese Menschen und ihre Hunde zueinander haben, seit jeher bezaubert. Und daher stammt wohl auch der Name meiner Hundeschule. Souldogs, also Seelenhunde, da für mich eine gute Beziehung zwischen Mensch und Hund oft weit über das hinaus geht, was wir in Worte fassen können.

Meine Philosophie

Eine gute Beziehung zwischen Mensch und Hund setzt eine fuktionierende Kommunikation voraus. Wer versteht warum sein Hund was tut hat einen wichtigen Vorteil, denn er kann in den meisten Fällen seinem Hund auch das geben was er braucht oder möchte. Und was gibt es besseres für ein gutes Zusammenleben, wenn der Partner weiß was der andere baucht und dies auch berücksichtig? Ein Hund der weiß, dass sein Halter seine Bedürfnisse erfüllen kann, hat weniger Probleme diese auch einmal aufzuschieben. Dieser Hund wird abwarten können bevor er zu einem anderen Hund rennt, da er weiß, dass sein Halter es auch erlauben wird, sobald der Hund "gefragt" hat. Gleichzeitig kann dieser Hund auch ein Nein akzeptieren, solange es nicht immer Nein heißt.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für ein glückliches Zusammenleben liegt in Ruhe und Entspannung. Aufregung ist etwas, das nahezu jeder Hund beherrscht und das wir unseren Hunden nicht beibringen müssen. Entspannung muss bereits beim Welpen gezielt geübt werden. Denn zu viel Aufregung (egal ob ängstlich oder freudig) hemmt lernen und nur ein entspannter Hund kann sich auf die Kommunikation mit seinem Halter einlassen.

Zuguterletzt braucht es in jeder guten Beziehung viele positive Verknüpfungen. Ich will Hunde für die überspitzt gesagt die Sonne aufgeht wenn ihr Halter ihren Namen rufen. Freude im Zusammensein mit dem eigenen Menschen, keine Angst vor unangenehmen Konsequenzen sondern Spaß an der gemeinsamen Arbeit. Und auch umgekehrt sollten jedem Halter auf Anhieb mindestens 10 tolle Dinge über den eigenen Hund einfallen, bevor die erste negative Eigenschaft in den Sinn kommt. Nur so kann man Bindungen fürs Leben schaffen und vom eigenen Souldog sprechen.

Meine Souldogs

Meine zwei Seelenhunde sind Spunky und Filou. Spunky begleitet mich seit 2016 und war damals mein erster Hund. Sicherlich ist auch er mit ein Grund für meine Ausbildung, da wohl in unserer Anfangszeit einiges nicht so gelaufen ist, wie es aus meiner heutigen Sicht hätte sein sollen. Deshalb finde ich es super wichtig, Menschen von Anfang an mit ihrem 4-Beiner zu begleiten. Spunky kam aus dem Auslandstierschutz zu mir und hatte extreme Ängste, die er bis heute nicht ganz abgelegt hat. Nichts desto trotz haben Spunky und ich  eine sehr tiefe Beziehung zueinander und er ist ganz sicher mein Seelenhund, auf den ich immer ganz besonders Acht gebe. Filou ergänzt seit Anfang 2019 unser Rudel und ist unser Sonnenschein. Da er gleich kurz nach meinem Studienbeginn bei mir lebt bin ich froh, dass hier wohl so ziemlich alles richtig gelaufen ist und der junge Mann mich gerne überall hin begleitet. Er liebt alle Menschen und Hunde und ist deshalb auch bei dem ein oder anderen Training mit dabei. Ein Hund fürs Herz.

Und hin und wieder begleitet uns auch Balu auf unserem Weg. Ein immer freundlicher Elo mit einem kleinem Dickschädel. Aber das liebe Frauchen muss ja auch daheim ein bisschen was zu tun haben und soll nicht zu viel die Füße hochlegen.

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Mein Team

Meine Souldogs, die mich durch mein Leben begleiten:

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Spunky

Stellvertretende Geschäftsführung

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Filou

Trainingsassistenz

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Balu

Aushilfsassistenz in Teilzeit